„Wichtige Arbeit, um die Sicherheit an der bayerischen Grenze zu Tschechien zu wahren!“ - MdB Uli Grötsch zu Besuch bei der Bundespolizeiinspektion Waidhaus

© Kristin Helgert

27. November 2023

„Die stationären Grenzkontrollen sind in der momentan angespannten Migrationslage das richtige Mittel, um die Sicherheit an der bayerischen Grenze zu Tschechien zu wahren. Ich bin dankbar, dass wir uns auch in dieser wichtigen Phase auf die Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei verlassen können“, macht Grötsch gleich zu Beginn seines Besuchs bei der Bundespolizeiinspektion in Waidhaus deutlich.

Seit dem 16. Oktober 2023 finden an der deutsch-tschechischen Grenze bei Waidhaus vorübergehende Grenzkontrollen statt. Sie wurden angeordnet, um die irreguläre Migration nach Deutschland einzudämmen. Grötsch nahm diese Entwicklung zum Anlass, die Bundespolizeiinspektion und die Kontrollstelle zu besuchen. Gemeinsam mit dem Vizepräsidenten der Bundespolizeidirektion München, Franz-Xaver Vogl und dem stellvertretenden Dienststellenleiter in Waidhaus, Roland Vogt hat sich Grötsch über die Lage ausgetauscht. Wie die Vertreter der Bundespolizei berichten, macht ihnen nicht nur die Schleuserkriminalität Sorge.

Die Einstellungsoffensive der letzten Jahre ist ein Segen für die Behörde. Trotzdem bleibt der Personalbedarf an den Standorten in ganz Bayern sehr hoch. „Uns fehlen an Standorten in ganz Bayern Bundespolizisten. Vor allem der Flughafen München benötigt viel Personal für die vielfältigen Aufgaben vor Ort.“, berichtet Vogl. „Es ist natürlich klar, dass der Flughafen München eine wichtige Rolle spielt, gleichzeitig darf aber die Ostgrenze, wie die Inspektion in Waidhaus, nicht in vergessen werden.“, entgegnet Grötsch. Auch in Waidhaus bleiben die Herausforderungen für die Bundespolizei groß, wie Roland Vogt zu bedenken gibt: „Wir haben bei uns einen sehr hohen Altersdurchschnitt und würden uns in den kommenden Jahren wieder mehr Personal wünschen.“ Im Hinblick auf die aktuellen Erfolge bei den Grenzkontrollen zeigt man sich aber durchaus zufrieden.

Im Anschluss an das Gespräch verschaffte Grötsch sich an der Kontrollstelle einen Eindruck von der Arbeit der Beamten. „Für mich ist es von zentraler Bedeutung, dass die Einsatzkräfte hier optimal versorgt sind und sie die Arbeitsbedingungen haben, die sie brauchen“, betonte Grötsch beim Austausch mit den diensthabenden Beamten vor Ort. Diese bestätigten, dass die Arbeitsbedingungen trotz des Herbstwetters adäquat sind und beschrieben, wie die Kontrolle der Autos und LKWs abläuft. Abschließend lobte Grötsch noch die Zusammenarbeit der verschiedenen Behörden: „Es begeistert zu sehen, wie hier Bundespolizei, Landespolizei und der Zoll gemeinsam an einem Strang ziehen und konstruktiv zusammenarbeiten.“

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