US-Truppenübungsplatz Grafenwöhr - MdB Grötsch setzt guten Austausch mit US-Army fort

Uli Grötsch und Veronica Hansen bei ihrem Treffen im Bundestag
Selda Özdemir

02. März 2022

„Mir ist ein kurzer Draht zur US-Botschaft in Berlin heute wichtiger als jemals zuvor“, begründet der Weidener SPD-Bundestagsabgeordnete Uli Grötsch seine Einladung der neuen Liasion Officer aus der US-Botschaft, Veronica Hansen in sein Bundestagsbüro. Sie ist die neue zuständige Ansprechpartnerin für den Truppenübungsplatz der US-Army in Grafenwöhr.

Auch wenn die russischen Aggressionen in der Ukraine alle Themen überschatteten, informierte sich der Bundestagsabgeordnete auch über die Arbeits- und Personalsituation der deutschen Zivilbeschäftigten in der Pandemie.

„Als einer der größten Arbeitgeber der Region beschäftigt die US-Army in der Oberpfalz rund 2.500 deutsche Zivilbeschäftigte, davon den Großteil am Standort Grafenwöhr. Deshalb ist neben der Einhaltung aller Covid19-Schutzmaßnahmen auch eine vorausschauende Stellenoffensive notwendig, damit der Anteil der deutschen Zivilbeschäftigten nicht weiter abschmilzt. Das war von an Anfang an ein Grundpfeiler für die Akzeptanz der US-Army in der Region“, erklärt Grötsch.

Der SPD-Politiker informierte sich außerdem über den Umfang von Schießübungen und den Einsatz von Drohnen. Hier habe es Rückfragen aus umliegenden Kommunen gegeben. Auch wenn davon auszugehen sei, dass sich die Drohneneinsätze und die Schießübungen im vereinbarten und genehmigten Rahmen stattfänden, warb der Bundestagsabgeordnete für einen verantwortungsvollen Umgang und eine frühzeitige Kommunikation mit den Bürgermeistern.

Veronica Hansen sagte zu, die vorgetragenen Anliegen aus Grafenwöhr mit der neuen Botschafterin zu erörtern. „Ich bin sehr dankbar, dass ich die bisherige kollegiale Zusammenarbeit bezüglich des Truppenübungsplatzes künftig fortsetzen kann. Auch ein Treffen mit der neuen Botschafterin Amy Gutmann ist geplant, nachdem der Kontakt unter der Trump-Administration leider auf das Nötigste beschränkt blieb“, erklärt Grötsch.

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