MdB Uli Grötsch einig mit ver.di Oberpfalz: Keine Privatisierung von Staatsunternehmen Absage an Wirtschaftsminister Altmaier

Uli Grötsch
© Susie Knoll

11. Februar 2021

„Der Vorschlag, Staatsbeteiligungen an Unternehmen zur Finanzierung der Pandemiekosten zu verkaufen, ist absurd!“, meint der Weidener Bundestagsabgeordnete Uli Grötsch.

Darin waren sich die ver.di-Vertreter:innen des Bezirks Oberpfalz, Alexander Gröbner, Eva Bößl und Petra Suttner mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Uli Grötsch einig. „Ein Verkauf der Bundesanteile würde Investitionen in Deutschland bremsen, sicherheitsempfindliche Telekommunikationsnetze gefährden und die Beschäftigten unter Druck bringen“, befürchten die Verdianer.

Außerdem steht Deutschland so gut da, dass wir uns die milliardenschweren Hilfen an Unternehmen und an alle in Not Geratenen leisten können. Die Ausgaben sind im Bundeshaushalt solide finanziert.

Es ist immer eine schlechte Idee, eine lukrative Einnahmequelle – und das sind Staatsanleihen von Deutsche Telekom, Commerzbank und Deutsche Post ohne Zweifel- abzustoßen, um von kurzfristigen Privatisierungserlösen zu profitieren.

„Ich bin durchaus der Meinung, dass wir die großen Krisenprofiteure in die Verantwortung nehmen müssen. Während unzählige Existenzen zerstört sind, gibt es auch die Krisengewinner wie Amazon, die ihren Beitrag zur Finanzierung der Pandemiekosten leisten sollten“, ist SPD-Mann Grötsch überzeugt.

Grötsch sagte dem ver.di Bezirk Oberpfalz Unterstützung zu und versprach, sich in Berlin gegen solche skurrilen Überlegungen stark zu machen.

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